Tarragona: Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten
Das antike römische Tárraco am Mittelmeer: ein Amphitheater direkt am Strand, ein Zirkus, Stadtmauern und ein Aquädukt wie aus einer Legende. Dies ist Ihr Leitfaden, um nichts zu verpassen.
Aktualisiert: 2026-06-02
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Tarragona beherbergt das größte römische Ensemble der Halbinsel: das Amphitheater am Meer, den Zirkus, das Prätorium, das Forum, die Stadtmauern und das Ferreres-Aquädukt (Pont del Diable), alles UNESCO-Welterbe seit 2000. Dazu die gotische Kathedrale, die Altstadt, der Balcó del Mediterrani und das Fischerviertel Serrallo.
Die Highlights von Tarragona
Römisches Amphitheater
Das Wahrzeichen der Stadt: ein Amphitheater aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., direkt am Meer in den Fels gehauen, mit Platz für rund 15.000 Zuschauer. Der Blick von den Rängen auf den Strand ist in Spanien einzigartig.
Altstadt und Kathedrale
Die Part Alta, ein Labyrinth mittelalterlicher Gassen, gekrönt von der gotischen Kathedrale auf dem einstigen Kaisertempel. Tavernen, Plätze und römische Mauerreste an jeder Ecke.
Balcó del Mediterrani
Der berühmteste Aussichtspunkt Tarragonas am Ende der Rambla Nova. Das Berühren des Eisengeländers soll Glück bringen, und der Blick auf Meer und Amphitheater liefert das schönste Foto der Stadt.
Ferreres-Aquädukt
Auch Pont del Diable (Teufelsbrücke) genannt, ist dieses zweistöckige römische Aquädukt etwa 4 km vom Zentrum entfernt fast vollständig erhalten, umgeben von Pinienwäldern. Man kann sogar oben darüberlaufen.
Tárraco im Detail: das römische Erbe
Der Zirkus und der Prätoriumsturm
Der römische Zirkus, in dem einst Wagenrennen stattfanden, bewahrt gewölbte Gänge unter der heutigen Stadt. Daneben kann man den Prätoriumsturm (Pretori) besteigen und das Provinzialforum sowie das Meer überblicken. Ein Kombiticket umfasst meist mehrere Monumente des Ensembles.
Mauern, Forum und archäologische Promenade
Der Passeig Arqueològic verläuft außen entlang der römischen Stadtmauern, der ältesten außerhalb Italiens. Im Inneren bewahrt das Kolonialforum Säulen und Reste des bürgerlichen Herzens von Tárraco. Ein gemütlicher Spaziergang, am schönsten früh morgens oder zum Sonnenuntergang.
El Serrallo und der Mercat Central
Zum guten Essen lockt das Fischerviertel Serrallo: Frischfisch-Restaurants am Hafen, mit einer Fischauktion seit 1928. Im Zentrum eignet sich der modernistische Mercat Central perfekt für Tapas und regionale Produkte unter der Woche.
Praktische Informationen
Beste Reisezeit: Frühling und Herbst sind ideal: mildes Wetter und Monumente ohne Warteschlangen. Im Sommer locken Stadtstrand und Trubel, mittags wird es aber heißer. Die Festes de Santa Tecla (September) füllen die Altstadt mit Menschentürmen und Feuerläufen.
Anreise: Von Barcelona aus erreichen die Rodalies-Züge R14, R15 und R16 Tarragona in gut einer Stunde ab Sants oder Estació de França. Mit dem Auto führen AP-7 und N-340 ins Zentrum. Der Bahnhof liegt nur wenige Schritte vom Balcó del Mediterrani.
Spartipp: Ein Kombiticket für die römischen Monumente (Tarragona Card oder Sammelticket) ist günstiger als Einzeltickets. Viele Aussichtspunkte, die äußeren Mauern und das Serrallo sind kostenlos. Buchen Sie Führungen in der Hochsaison im Voraus.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für Tarragona?
Ein voller Tag reicht für das Wesentliche: Amphitheater, Altstadt, Kathedrale und Balcó del Mediterrani. Mit zwei Tagen kommen Zirkus, Prätorium, das Ferreres-Aquädukt und ein entspanntes Mittagessen im Serrallo hinzu, dazu Zeit am Strand.
Liegt PortAventura in der Nähe von Tarragona?
Ja. PortAventura World in Salou und Vila-seca liegt etwa 13 km (15 Minuten mit Auto oder Zug) von Tarragona entfernt. Ein lohnender Tagesausflug, besonders mit Kindern.
Kann man das römische Amphitheater kostenlos sehen?
Das Innere erfordert ein Ticket, doch vom Balcó del Mediterrani und vom Passeig Arqueològic hat man gratis einen guten Blick. Trotzdem lohnt es sich, in die Arena hinabzusteigen und zwischen den Rängen zu spazieren.
Lohnt sich der Weg zum Ferreres-Aquädukt?
Ja, wenn Sie einen halben Tag haben. Der Pont del Diable liegt etwa 4 km vom Zentrum entfernt in einem von Pinien beschatteten Park, und man kann oben über den Kanal laufen. Ein Stadtbus fährt hin, und das Parken ist kostenlos.
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